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MPU wegen Cannabis 2026: Was nach § 13a und der 5. Auflage wirklich gilt

Seit der Cannabis-Reform 2024 gelten für Cannabis am Steuer neue Regeln – und sie sind milder als früher. Mit § 13a FeV kommt die MPU in der Regel erst nach der zweiten Fahrt unter THC, die erste bringt Bußgeld und Punkte. Und seit 2026 gibt es die 5. Auflage der Beurteilungskriterien, nach denen die Gutachter arbeiten: Wer riskant, aber nicht süchtig konsumiert hat, kann jetzt zwischen Verzicht und risikoarmem Konsum wählen, und die Belege sind kürzer geworden – 3 bzw. 4 statt 6 Monate.

Viele Anbieter rechnen noch nach den alten Regeln. Wir erklären dir hier, welcher Wert zählt, in welche Gruppe dein Fall gehört und welche Nachweise du wirklich brauchst. So weißt du, ob dein Fall harmlos ist oder ob du jetzt aktiv werden musst.

Facharztgutachten statt MPU angeordnet? Bei Drogen-Delikten verlangt die Behörde oft zuerst ein ärztliches Gutachten – und dort entscheidet sich, ob dein Führerschein überhaupt in Gefahr ist. Alles zum Facharztgutachten und wie du es bestehst →

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⚠️ Bußgeld und Punkte – noch keine MPU Die erste Fahrt ab 3,5 ng/ml THC ist eine Ordnungswidrigkeit. Eine MPU ordnet die Behörde in der Regel erst ab der zweiten Fahrt an – außer es gibt schon jetzt klare Anzeichen für Missbrauch oder Abhängigkeit. Nutze die Zeit: Wer jetzt sein Konsummuster ändert, kommt gar nicht erst in die MPU. Jetzt Fall prüfen lassen →
🔁 Der Regelfall: Die MPU kommt Nach der zweiten Fahrt ordnet die Behörde die MPU in der Regel an. Die meisten Fälle landen dann in der Gruppe D3 (riskanter Konsum): Du wählst zwischen Verzicht und risikoarmem Konsum, brauchst mindestens 6 Monate Verhaltensänderung und Belege über 3 Monate (Haar) oder 4 Monate (Urin). Welche Nachweise du brauchst →
🚨 Hohe Werte – Verdacht auf D2 THC ab 15 ng/ml ohne Ausfallerscheinungen oder THC ab 8 ng/ml zusammen mit THC-COOH ab 150 ng/ml sprechen nach den Beurteilungskriterien für eine fortgeschrittene Cannabisproblematik (D2) – vor allem, wenn täglicher Konsum dazukommt. Dann sind es 15 Monate, und risikoarmer Konsum ist keine Option mehr. Entschieden wird am Gesamtbild – genau das prüfen wir an deiner Akte. Jetzt Fall prüfen lassen →
⚠️ Auch auf dem Zweirad gilt: bekifft fahren ist nicht erlaubt Auf E-Scooter und Fahrrad gilt die 3,5 ng/ml THC-Grenze wie beim Auto – ab hier drohen Bußgeld und Punkte, und eine zweite Fahrt zählt genauso. Tückisch ist das Morning-After-Problem: Ein Joint am Vorabend kann am nächsten Tag noch über der Grenze liegen. Details zu E-Scooter & Fahrrad →

Erste Fahrt: Bußgeld und Punkte – die MPU kommt meist erst danach

Viele unserer Klienten kommen mit dem gleichen Satz: „Aber es war doch das erste Mal!" – und bei Cannabis stimmt das seit § 13a FeV tatsächlich. Die erste Fahrt ab 3,5 ng/ml ist eine Ordnungswidrigkeit: Bußgeld, Fahrverbot, Punkte. Die MPU ordnet die Behörde in der Regel erst nach der zweiten Fahrt unter THC an – oder schon früher, wenn konkrete Anzeichen für Missbrauch oder Abhängigkeit vorliegen. Wer schon nach der ersten Fahrt eine Anordnung bekommt, sollte prüfen lassen, worauf die Behörde sie stützt.

In der Praxis liegen Werte über 3,5 ng/ml noch viele Stunden nach einem normal dosierten Joint vor – also genau dann, wenn viele meinen, sie wären „längst nüchtern". Die erste Fahrt ist deshalb die Warnung, die du ernst nehmen solltest: Wer danach nichts ändert, sitzt nach der zweiten in der MPU.

THC-COOH: Für die Anordnung weniger wichtig – für den Gutachter nicht

Bei der Blutprobe werden zwei Werte gemessen: das aktive THC (zeigt den aktuellen Rausch) und die THC-Carbonsäure (THC-COOH), das Abbauprodukt, das noch Tage bis Wochen nachweisbar ist. Hier muss man zwei Dinge auseinanderhalten:

  • Bei der Anordnung durch die Behörde hat der COOH-Wert an Gewicht verloren: Reiner, auch regelmäßiger Konsum ist seit § 13a für sich allein kein Grund mehr für eine MPU. Ob eine Anordnung trägt, ist eine Rechtsfrage – im Zweifel hilft ein Verkehrsanwalt.
  • In der Begutachtung zählt der Wert weiter. Ab etwa 75 ng/ml gilt er in der Praxis der Begutachtungsstellen als hoch, über 150 ng/ml als sehr hoch – beides zeigt regelmäßigen Konsum. Allein macht er noch keinen schweren Fall. Kommt aber bei der Fahrt THC ab 8 ng/ml dazu, spricht das nach den Beurteilungskriterien für die fortgeschrittene Problematik D2.

Der teure Fehler ist, den Wert kleinzureden. Der Gutachter hat deine Akte vor sich, mit beiden Werten. Wer im Gespräch „gelegentlichen Konsum" erzählt und 180 ng/ml COOH in der Akte stehen hat, ist durch. Deshalb prüfen wir bei jedem Fall zuerst die Werte und dann die Geschichte, die dazu passt.

Cannabis auf E-Scooter und Fahrrad

Auf dem Zweirad gilt dieselbe 3,5 ng/ml THC-Grenze wie im Auto – bekifft fahren ist nicht erlaubt, egal ob du auf vier Rädern, zwei Rädern oder einem Tretroller sitzt. Ab diesem Wert drohen Bußgeld und Punkte, und eine wiederholte Fahrt führt auch hier zur MPU.

Tückisch ist hier vor allem das „Morning-After-Problem": Ein Joint am Vorabend kann am nächsten Morgen noch deutlich über 3,5 ng/ml liegen, ohne dass du irgendetwas merkst. Wer dann zum Bäcker rollert, hat im schlimmsten Fall die nächsten Monate ein Behördenverfahren am Hals.

📚 Mehr zu Grenzwerten und MPU-Pflicht auf Zweirädern findest du auf unserer E-Scooter & Fahrrad-Seite.

Welche Nachweise brauchst du bei Cannabis?

Die Gutachter ordnen jeden Fall einer Gruppe zu – und davon hängt ab, was du nachweisen musst. Entscheidend ist dein Konsummuster, nicht die Zahl der Fahrten. Das sind die fünf Fälle, die es gibt:

1. Nur eine Fahrt: noch keine MPU

Bußgeld und Punkte, aber in der Regel keine Anordnung. Nachweise brauchst du noch nicht – aber jetzt ist der richtige Moment, dein Konsumverhalten zu ändern.

2. D3 – riskanter Konsum: der Regelfall nach zwei Fahrten

Du hast regelmäßig oder gewohnheitsmäßig konsumiert, aber nicht süchtig, und du hast reagiert, als es Probleme gab. Seit der 5. Auflage hast du hier die Wahl:

  • Verzicht: Belege über 3 cm Haar (rund 3 Monate) oder 3 Urinkontrollen in 4 Monaten. Früher waren es 6 Monate.
  • Risikoarmer Konsum: Du konsumierst weiter, aber kontrolliert – einzelne Einheiten mit mehrtägigen Pausen, keine Sorten ab 20 % THC, kein Alkohol dazu, und vor dem Fahren in der Regel 12 Stunden Pause (nach größeren Mengen oder Essbarem 24 Stunden). Belegt wird mit 3 Blutkontrollen in 4 Monaten oder 3 cm Haar. Die Grenzen sind hart: Liegt eine Kontroll-Blutprobe bei 20 ng/ml THC-COOH oder darüber, oder die Haarprobe bei 1 pg/mg, ist der Nachweis gescheitert. Mit deinem Wert von der Fahrt hat das nichts zu tun. In der Praxis läuft das derzeit über die Haaranalyse.

In beiden Fällen will der Gutachter eine Verhaltensänderung über mindestens 6 Monate sehen. Die Belegpflicht ist damit kürzer als die Veränderung selbst. Unsere Empfehlung: Führe die Nachweise trotzdem über die ganzen 6 Monate. Dann erzählst du dem Gutachter deine Veränderung nicht nur, du kannst sie belegen.

3. D2 – fortgeschrittene Cannabisproblematik: 15 Monate

Der teuerste Fall – und der, bei dem Beratung am meisten bringt. Typische Merkmale sind täglicher Konsum über längere Zeit, Bong oder Tiefeninhalation, Kiffen als Hauptstrategie gegen Stress und Probleme, Konsumbeginn unter 15 Jahren mit Folgen für Schule oder Ausbildung, Entzugserscheinungen oder hohe Werte bei der Fahrt. Kein einzelnes Merkmal entscheidet, es zählt das Gesamtbild. Bei D2 gilt: Verzicht über 15 Monate, lückenlos belegt, und die Aufarbeitung ist Pflicht – bei einer Suchtberatung, einem drogentherapieerfahrenen Verkehrspsychologen oder in einer Psychotherapie. Risikoarmer Konsum ist hier keine Option.

4. D1 – Abhängigkeit: Entwöhnung und ein Jahr danach

Liegt eine Abhängigkeitsdiagnose vor, reicht Abstinenz allein nicht. Erst kommt eine abgeschlossene Entwöhnungsbehandlung, danach mindestens ein Jahr nachgewiesene Abstinenz. Dazu gehört auch der Verzicht auf Alkohol.

5. Andere Drogen im Spiel: Abstinenz von allem

Hast du neben Cannabis auch andere Drogen genommen, brauchst du Abstinenz von allen illegalen Drogen, belegt mit einem Programm, das alle Substanzen abdeckt. Erfüllt eine andere Substanz – etwa Amphetamin oder Kokain – die Kriterien für D2, ist auch beim Cannabis nur noch Verzicht möglich.

📚 Welche Nachweismethoden anerkannt sind und wie du Lücken vermeidest, erfährst du auf unserer Abstinenz-Seite. Wie lange es bei dir dauert und wann du starten musst, rechnet dir der Abstinenz-Rechner aus.

Stand: Beurteilungskriterien zur Urteilsbildung in der Fahreignungsbegutachtung, 5. Auflage 2026 (DGVP/DGVM), ergänzt um Hinweise aus der Praxis der Begutachtungsstellen. Die Seite gibt unsere Erfahrung aus der MPU-Vorbereitung wieder und ist keine Rechtsberatung – ob eine Anordnung rechtmäßig ist, beurteilt ein Verkehrsanwalt.

So bereitest du dich auf die Cannabis-MPU vor

Im Gespräch mit dem Gutachter geht es um drei Fragen: Hast du verstanden, warum es passiert ist? Hast du dein Konsumverhalten wirklich geändert – und passen deine Belege dazu? Und hast du einen realistischen Plan, wie Konsum und Fahren künftig getrennt bleiben? Pauschale Ausreden („Hab nicht gewusst, dass das noch im Blut ist") erkennt der Gutachter sofort als Vermeidungsstrategie.

Beim risikoarmen Konsum kommt eine Falle dazu: Die Trennungsstrategie muss glaubwürdig sein. „Nach jedem Joint eine Woche nicht fahren" klingt sicher, wirkt aber lebensfern – und genau das fällt auf. Bei uns lernst du, deinen Konsumverlauf ehrlich darzustellen, deine Auslöser zu benennen und eine Regel zu finden, die zu deinem Alltag passt.

📱 THC-Wert selbst einschätzen? Unser THC-Risiko-Rechner gibt dir eine Orientierung zum Serum-Wert, zur Nachweisdauer und zu deiner Ausgangslage. Alkohol-Fragen? Zum Promillerechner.

Das sagen unsere Klienten

Über 2.500 Klienten haben ihre MPU mit uns erfolgreich bestanden – bestätigt durch über 450 echte Bewertungen auf Google, Trustpilot und ProvenExpert.

★★★★★

Ich musste die Beratung sehr kurzfristig angehen und ich bin beeindruckt wie kompetent, schnell und flexibel die Vorbereitung ablief. Ich war bestens vorbereitet und der Prüfer konnte mich mit nichts überraschen. Zusätzlich durfte ich viel für mich mitnehmen – was ich nicht erwartet hatte. Danke für deinen Einsatz Patrick!

★★★★★

Ich bin froh, dass ich mich bei meiner MPU-Vorbereitung für Patrick und sein Team entschieden habe. Man wird nicht nur für das Bestehen der MPU geschult, sondern man lernt viel über sein eigenes Fehlverhalten im Umgang mit Alkohol. Danke Patrick, du hast mir sehr geholfen.

★★★★★

Dank der MPU-Experten war ich bestens auf meine MPU vorbereitet und habe inzwischen meinen Führerschein wieder. Patrick und Nancy haben mir so viel wichtigen Input gegeben. Ich habe mich die ganze Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Klare Empfehlung für jeden, der eine Aufforderung zur MPU bekommen hat!

★★★★★

Man fühlt sich von Anfang an sehr gut beraten und aufgehoben – man merkt, dass es nicht ums Geld, sondern um eine professionelle Beratung geht. Patrick ist immer lösungsorientiert und hat mich wahnsinnig gut vorbereitet, sodass ich beim ersten Termin den Psychologen von mir überzeugen konnte.

★★★★★

Wer eine MPU bestehen will, ist bei Patrick von den MPU-Experten bestens aufgehoben. Ich wurde sehr praxisbezogen auf alle wichtigen Fragen vorbereitet und habe die MPU im ersten Versuch beim TÜV Nord in Essen bestanden. Sehr authentisch, locker, zuvorkommend und professionell.

★★★★★

Musste wegen Alkohol, Drogen und Gewalt zur MPU. Dachte auch, dass ich niemals den Führerschein wieder sehen werde. Dank den MPU-Experten hab ich es aber geschafft und der Gutachter hat mich gelobt, dass ich gut vorbereitet war.

★★★★★

Wurde dank dem Team der MPU-Experten sehr gut auf meine MPU vorbereitet. Patrick hat wirklich Ahnung von dem was er da macht und war immer top erreichbar. Zudem hat er immer sehr schnell geantwortet wenn man mal Fragen hatte. Nur zu empfehlen!

★★★★★

Ich habe meine MPU beim ersten Versuch mit Hilfe von Patrick & Team endlich bestanden! Es gibt meiner Meinung nach niemanden, der in Preis/Leistung besser abschneidet. Die Unterlagen sind genau auf deinen Fall abgestimmt – wer sich damit auseinandersetzt, kann fast nicht durchfallen. Ich hoffe, wir sehen uns nicht wieder! :)

★★★★★

Die Kommunikation lief vom ersten bis zum letzten Termin immer offen, ehrlich und direkt ab. Hier wird man nicht als "zahlender Kunde" behandelt – es wird auf die individuelle Geschichte eingegangen. Ich wurde sogar darauf hingewiesen, dass die rechtliche Grundlage für meine MPU nicht mehr gegeben ist. Das macht nicht jeder! Absolut eine Empfehlung.

Warum du uns vertrauen kannst

Der Markt der MPU-Berater ist leider voll von schwarzen Schafen. Vertraue deine Zukunft nicht irgendwem an, sondern setze auf bewiesene Qualität:

⭐️ 4,95 / 5 Sterne

Aus über 450 unabhängigen Bewertungen auf Google, Trustpilot & ProvenExpert.

98 % Erfolgsquote

Unsere Klienten bestehen die MPU in der überwiegenden Mehrheit beim ersten Anlauf.

Psychologen mit MPU-Spezialisierung

Keine Hobby-Coaches: MPU-Vorbereitung ist bei uns Tagesgeschäft, kein Randgebiet.

Betreuung nach Bedarf

Die Begleitung endet nicht nach einer festen Zahl an Sitzungen, sondern richtet sich nach deinem Fall – auf Wunsch als Flatrate.

✓ Teilnahmebescheinigung wird von allen amtlichen MPU-Stellen akzeptiert (TÜV, DEKRA, pima-mpu, AVUS, iAS u. v. m.)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hat die Cannabis-Reform 2024 im Straßenverkehr etwas gelockert?

Ja, spürbar. Die MPU kommt in der Regel erst nach der zweiten Fahrt unter THC, die erste bringt Bußgeld und Punkte. Seit der 5. Auflage der Beurteilungskriterien (2026) ist außerdem risikoarmer Konsum ein zulässiges Ziel, und die Belege bei riskantem Konsum sind von 6 auf 3 Monate (Haar) bzw. 4 Monate (Urin) gesunken. Unverändert gilt: ab 3,5 ng/ml THC im Blut darfst du nicht fahren – auch nicht auf E-Scooter oder Fahrrad.

Muss ich schon nach der ersten Fahrt zur MPU?

In der Regel nicht. Die erste Fahrt ab 3,5 ng/ml ist eine Ordnungswidrigkeit (Bußgeld, Fahrverbot, Punkte). Zur MPU führt in der Regel erst die zweite Fahrt – oder konkrete Anzeichen für Missbrauch bzw. Abhängigkeit. Wer schon nach der ersten Fahrt eine Anordnung bekommt, sollte prüfen lassen, worauf sie gestützt ist.

Was bedeutet mein THC-COOH-Wert?

Er zeigt, wie regelmäßig du konsumiert hast. Für die Anordnung durch die Behörde reicht er allein meist nicht mehr – das ist eine Rechtsfrage. In der Begutachtung zählt er aber weiter: ab etwa 75 ng/ml gilt er als hoch, über 150 ng/ml als sehr hoch. Zusammen mit THC ab 8 ng/ml bei der Fahrt spricht ein Wert ab 150 ng/ml für die fortgeschrittene Problematik D2 – dann sind es 15 Monate.

Reicht bei Cannabis risikoarmer Konsum statt Abstinenz?

Bei riskantem Konsum (D3) ja – seit der 5. Auflage ist das ein zulässiges Ziel. Du musst es aber belegen: 3 Blutkontrollen in 4 Monaten oder 3 cm Haar, mit harten Grenzen für diese Kontrollen (20 ng/ml THC-COOH im Blut, 1 pg/mg im Haar) – sie gelten nur für den risikoarmen Konsum, nicht für den Wert von der Fahrt. Dazu gehören kleine Mengen mit Pausen, keine Sorten ab 20 % THC, kein Alkohol dazu und eine glaubwürdige Wartezeit vor dem Fahren. Bei D2, Abhängigkeit oder anderen Drogen ist nur Verzicht möglich.

Was ist D2 bei Cannabis?

Die fortgeschrittene Cannabisproblematik – neu mit eigenen Kriterien in der 5. Auflage. Typisch sind täglicher Konsum über längere Zeit, Bong oder Tiefeninhalation, Kiffen als Hauptstrategie gegen Probleme, früher Einstieg unter 15 Jahren oder hohe Werte bei der Fahrt. Es zählt das Gesamtbild. Die Folge: 15 Monate Verzicht, lückenlos belegt, plus Aufarbeitung bei Suchtberatung, einem drogentherapieerfahrenen Verkehrspsychologen oder in einer Psychotherapie.

Was ist das „Morning-After-Problem"?

Ein Joint am Vorabend kann am nächsten Morgen noch über 3,5 ng/ml THC im Blut bedeuten – ohne dass du etwas davon merkst. Auf E-Scooter oder Fahrrad bist du dann mit einem Wisch in der MPU-Falle. Die Beurteilungskriterien rechnen in der Regel mit 12 Stunden Wartezeit, nach größeren Mengen oder Essbarem mit 24 Stunden. Unsere Empfehlung: im Zweifel immer die 24 Stunden.

Wie schnell kann ich starten, wenn der Termin schon steht?

Mit unserer MPU Express-Vorbereitung in 3 Tagen – sofern deine Akte vorliegt und nötige Nachweise stehen. Schick uns deinen Behördenbrief, wir sagen dir innerhalb von 24 Stunden ehrlich, ob Express bei dir machbar ist.

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